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Neptun
Grunddaten |
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Allgemeines |
Im 19. Jahrhundert wurden
Unregelmäßigkeiten in der Umlaufbewegung des Uranus entdeckt, dessen
tatsächliche Positionen nicht mit denen übereinstimmten, die nach den
Gesetzen der Himmelsmechanik berechnet wurden. Daraufhin berechneten der
Engländer John Couch und der Franzose Urbain Leverrier, wo sich der
mysteriöse Planet befinden könnte. Mit diese Daten konnte dann der
deutsche Astronom Johann Galle 1846 den Planeten Neptun mit seinem
Teleskop finden.
Neptun wurde nach dem römischen Gott des Meeres benannt. Er ähnelt Uranus im Aussehen, in der Größe, der Masse und auch bezüglich der chemischen Zusammensetzung. Die mittlere Temperatur der Hochatmosphäre beträgt -215°C und ist damit um ca. 10°C höher als man angenommen hatte; es wurde daher die Hypthese aufgestellt, dass sich im Inneren des Neptuns eine Wärmequelle befinden könnte.
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Aufbau |
Die ersten zwei Drittel von Neptun setzen sich aus einer Mischung von geschmolzenem Felsen, Wasser, flüssigem Ammoniak und Methan zusammen. Das äußere Drittel ist ein Gemisch erhitzter Gase mit Wasserstoff, Helium, Wasser und Methan. Methan verleiht Neptun seine blaue Wolkenfarbe.
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Klima |
Lange
helle Wolken, ähnlich den Cirruswolken auf der Erde, wurden hoch in
Neptuns Atmosphäre ausgemacht. In niedrigen nördlichen Breiten fing
Voyager Bilder von Wolken ein, die ihren Schatten auf niedere Wolkendecken
warfen.
Die stärksten Winde aller Planeten wurden auf Neptun gemessen. Die meisten Winde wehen westwärts, entgegen der Rotationrichtung des Planeten. In der Nähe des Großen Dunklen Flecks wehen die Winde mit bis zu 2.000 Kilometer pro Stunde.
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| Ringsystem |
Neptun
besitzt eine Gruppe aus vier Ringen, die flach und sehr fein sind. Die
Ringe bestehen aus Staubpartikeln, die man für Resultate von Einschlägen
winziger Meteoriten auf Neptuns Monden hält. Für erdbasierte Teleskope
scheinen die Ringe nur Bögen zu sein, aber nach Voyager 2 stellten sich
die Bögen als helle Flecken oder Klumpen im Ringsystem heraus. Der genaue
Grund für diese hellen Klumpen ist unbekannt.
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| Magnetfeld |
Das
Magnetfeld des Neptun ist, wie das des Uranus, um 47 Grad zur
Rotationsachse geneigt und um mindestens 0,55 Radien (etwa 13.500
Kilometer) vom physikalischen Mittelpunkt verschoben. Beim Vergleich der
Magnetfelder der zwei Planeten halten Wissenschaftler die extreme
Orientierung für charakteristisch für die Flüsse im Inneren der
Planeten und nicht für das Resultat der Schieflage der Planeten oder
einer möglichen Feldumkehr des jeweiligen Planeten.
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| Satelliten/Monde |
In der Umlaufbahn des Neptun
befinden sich 8 Satelliten.
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Daten |
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